1. Was ist CBD und wie wirkt es?


Seit die medizinische Anwendung von CBD Bekanntheit erlangte, gewann das Produkt immer mehr an Bedeutung. Während die herkömmlichen ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten zum Teil schwere Nebenwirkungen verursachen, bietet Cannabidiol wertvolle Vorteile.


Was ist CBD?

CBD ist der an zweiter Stelle stehende Wirkstoff der Hanfpflanze, der sich seelisch wie auch körperlich stressreduzierend beim Menschen auswirkt (14, 3, 4, 5, 6). Gegensätzlich zum Cannabinoid Tetrahydrocannabinol – kurz THC – weist Cannabidiol keine berauschende Wirkung auf. Demzufolge können Sie nicht high werden. Denn es fehlen die psychoaktiven Verbindungen. Zudem ist keine Überdosierung möglich.

Da CBD-Öl völlig frei von THC ist, können Sie es legal kaufen. Zur Gewinnung von Cannabidiol erfolgt die Kombination von extrem hohen zeit- wie kostenintensiven Verfahren. Dies ist erforderlich, damit die wertvollen Eigenschaften von Cannabidiol nicht verlorengehen. Darüber hinaus müssen strengste behördliche Auflagen während der Hanfverarbeitung eingehalten werden. Nur so lassen sich hohe Qualitätsstandards von Nutzern wie auch Industrie einhalten.

CBD ist der nicht high-machende Wirkstoff in der Cannabis-Pflanze.

Bei welchen Krankheiten zeigt es Wirkung?

Cannabis (mit THC) war lange Zeit als schädliche Droge bekannt. Aus diesem Grunde sind bislang noch nicht sämtliche klinische Wirkungen bekannt. Dennoch sind bereits zahlreiche Aspekte wissenschaftlich erforscht. Deshalb kann Cannabis in der Schweiz heute für klinische Zwecke seinen Einsatz bei vielerlei Krankheiten finden. Insbesondere bei Erkrankungen, die mit Entzündungen und Schmerzen (1, 2) einhergehen, hat sich CBD bislang bewährt.

Aktuellen Studien zufolge kann CBD hilfreich sein gegen

  • Allergien
  • Ängste
  • Depressionen
  • Entzündungen
  • Epilepsie
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Hauterkrankungen
  • Hepatitis
  • Hirnschäden
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Schlafstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Unwohlsein und Übelkeit
Aus einschlägigen Studien geht hervor, dass auch gegen Depressionen (3, 4, 5, 6) und Autoimmunerkrankungen, beispielsweise Colitis Ulcerosa (7, 18), Fibromyalgie, Morbus Crohn (7) oder Multipler Sklerose (2) CBD Wirkung zeigen kann. Cannabis kann bei nahezu jeder Krankheit, die mit Entzündungen (17) und Krämpfen einhergeht (14), Anwendung finden.

Dank aktueller Forschungen hat CBD seinen schlechten Ruf als Droge verloren, was selbst die WHO bestätigt. (http://www.who.int/features/qa/cannabidiol/en/)

Wie wirkt es auf den menschlichen Körper?

Cannabidiol zählt zu den Cannabinoiden. Dabei handelt es sich um spezielle Wirkstoffe, die sich zum größten Teil in der Hanfpflanze befinden. Zu den bekanntesten Cannabinoiden gehören THC und CBD. THC zeichnet für die berauschende Wirkung der Hanfpflanze verantwortlich.

Cannabinoide sind erst sehr spät entdeckt worden. In den 1970er Jahren ist es Wissenschaftlern gelungen, die Struktur von THC wie auch Cannabidiol zu enträtseln. Dahingegen gelang es schon in den 1960er Jahren die Salizylsäure in der Pflanze zu entschlüsseln. Bedingt durch die recht späte Identifizierung ist im vergangenen Jahrhundert die Möglichkeit der Anwendung von CBD im ärztlichen Bereich leider in Vergessenheit geraten. Denn mit Beginn des 20. Jahrhunderts lagen gänzlich andere Ansprüche an das Wissen um

  • Dosierung
  • Eigenschaften
  • Wirkung

bestimmter Inhaltsstoffe vor, als dies noch im letzten Jahrhundert der Fall war. Erst als die Cannabinoide in ihrer ganzen therapeutischen Wirkung erkannt wurden, nahm die Anerkennung in Bezug auf die heutige Medizin von CBD wieder zu. Seither ist CBD legal in der Schweiz erhältlich.

Wie erreichen Sie die Wirkungen?

Da sich in unserem Körper Cannabinoid-Rezeptoren an vielerlei Stellen befinden, kann gemäß Aussagen in Studien CBD unterschiedliche Wirkweisen hervorrufen. Unter anderem lassen sich entkrampfende, entzündungshemmende wie auch schmerzstillende Wirkungen beobachten (17). Ferner beschreiben Experten in ihren Studienergebnissen, dass CBD Ängste lösen und beruhigend wirken (11) kann. Auf Grund antioxidativer Eigenschaften ist Cannabidiol in der Lage, Erbgut wie auch Zellen einen Schutz vor negativen Einflüssen zu bieten.

Eine Vielzahl durchgeführter Zelluntersuchungen haben gezeigt, dass Cannabis bei Krebs (8) anwendbar ist. Dadurch könnte das Krebswachstum aufgehalten werden.

Um die bestmögliche Wirkung zu erlangen, hat sich die Cannabis Decarboxylierung bewährt. Dabei handelt es sich die Erhitzung von Cannabis. Besonders interessant ist die Cannabis Decarboxylierung für Sie, wenn Sie mit CBD backen oder kochen möchten. Die Cannabinoide CBD und THC liegen im Hanf in Form von Carboxylsäuren vor. Hierbei ist die Rede von CBDA und THCA. A bedeutet acid à sauer. Durch das Erhitzen von Cannabis können Sie die gewünschten Wirkungen erzielen.



Was ist CBD?